Betreuungskraft

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Unter dem Begriff der Betreuungskraft fallen zusätzliche Arbeitskräfte in der Pflegebranche, wie der Alltagsbegleiter und die Alltagsbegleiterin oder der Pflegeassistent und die Pflegeassistentin. Aufgrund des demographischen Wandels werden vor allem in der Altenpflege zusätzliche Betreuungskräfte benötigt. Zu ihren Aufgaben gehören eher Hilfsmaßnahmen, als die des herkömmlichen Altenpflegers oder der herkömmlichen Altenpflegerin. Ihre Aufgaben bestehen darin den Pflegebedürftigen durch den Tag zu begleiten und zu beschäftigen, um ihm eine angenehme Gesellschaft bieten zu können. Eine Betreuungskraft übernimmt somit Freizeitvertreibe wie malen und basteln oder Ausflüge und Spaziergänge. Laut des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen GKV gibt es eine Vorgabe zur Einstellung und Eignung von Betreuungskräften. Für die Ausübung der Tätigkeit einer Betreuungskraft ist kein spezifischer Berufsabschluss nötig. Die Ausbildung besteht eher aus Kursen und Praktika. Sie ist wie folgt aufgebaut:  ein fünftägiges Orientierungspraktikum; eine Qualifikationsmaßnahme, die aus 100 Stunden Basiskurs, 2 Wochen Betreuungspraktikum und einem 60-stündigem Aufbaukurs besteht; eine regelmäßige Fortbildung (zweimal im Jahr). Die Nachfrage für Pflegekräfte und somit auch für Betreuungskräfte wird ansteigen. Betreuungskräfte finden in allen Einrichtungen der Altenpflege, wie zum Beispiel in einem Seniorenzentrum oder einer Alten-WG, Beschäftigung.