Beratungseinsatz

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Pflegerin erklärt Seniorin ein Schreiben Senioren haben die Möglichkeit Pflegegeld von der Pflegekasse zu beziehen und dieses für die ambulante Betreuung zu nutzen. Erfolgt diese Betreuung durch einen Angehörigen oder generell durch ehrenamtliche Hilfe, schreibt die Pflegekasse einen sogenannten Beratungseinsatz vor. Dieser soll die Qualität der Pflege sichern und der angehörigen Person Unterstützung bieten. Beratungsstellen mit pflegefachlicher Kompetenz dürfen den Beratungseinsatz vornehmen. Welche Pflegeeinrichtung den Beratungseinsatz ausführen darf oder ob dies durch einen Berater der Pflegeversicherung geschehen soll, darf der Pflegebedürftige entscheiden.  Die Pflegestufen I und II erfordern einen halbjährlichen Nachweis, die Pflegestufe III einen vierteljährlichen Nachweis des Beratungseinsatzes bei der Pflegekasse. Senioren ohne Pflegestufe dürfen auch Beratung in Anspruch nehmen. Dann muss diese jedoch nicht durch konkrete Einrichtungen der Altenpflege geschehen, sondern kann zum Beispiel auch durch Betreuungsvereine erfolgen.