Behindertenausweis

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Der Behindertenausweis ist die volksmundliche Bezeichnung für den Schwerbehindertenausweis. Er wird bundesweit anerkannt und ab einem Behinderungsgrad von 50 % durch das Versorgungsamt ausgestellt. Der Behindertenausweis ist grün. Er berechtigt den Besitzer Gesetze in Anspruch zu nehmen, die behinderten Menschen rechtlich zustehen. Auf dem Ausweis ist unter Umständen ein Merkzeichen versehen, welches allgemeine Auskunft über die Behinderung gibt. 1.Kl. bedeutet, dass die erste Klasse in den Zügen der Deutschen Bahn ohne Aufpreis genutzt werden darf. AG besagt, dass eine außergewöhnliche Gehbehinderung vorliegt. B sagt aus, dass eine Begleitperson kostenfrei in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden darf. Bl bezeichnet die Blindheit nach dem SGB XIII. Mit G wird eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegung im Straßenverkehr gekennzeichnet. Für gehörlose Menschen stehen die Buchstaben Gl. H besagt die Hilflosigkeit des Betroffenen nach dem Einkommensteuergesetz. Und letztlich steht RF für die Befreiung von den Rundfunk- und Fernsehgebühren. Der § 69 SGB IX regelt die gesetzliche Grundlage zum Schwerbehindertenausweis.