Ambulante Pflege

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Die ambulante Pflege ist eine häusliche Form der Pflege. Sie beinhaltet unterschiedliche Arten der Unterstützung in den eigenen vier Wänden. Diese richten sich nach der Pflegebedürftigkeit des Patienten. Senioren mit einer hohen Pflegstufe können also ebenfalls ambulant behandelt werden. Durch die ambulante Pflege lässt sich ein Pflegeheimaufenthalt vorerst vermeiden. Die ambulante Pflege wird teilweise durch die Pflegekasse finanziert. Die Finanzierung richtet sich nach der Pflegestufe des Senioren. Eine Pflegestufe ist jedoch keine Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstleisters. Jegliche Kosten, die nicht durch die Pflegekasse übernommen werden, müssen privat getragen werden. Kann diese Finanzierung nicht erbracht werden, gibt es die Möglichkeit der Unterstützung durch die Sozialhilfe. Zu der ambulanten Pflege gehören die Tages- und Nachtpflege und die Verhinderungspflege. Auch Einrichtungen wie Seniorenzentren, Seniorenwohnheime oder -anlagen bieten die ambulante Pflege an. Diese richtet sich dann meist jedoch an die eigenen Hausbewohner. Ansonsten sind es oft private Träger, welche sich der ambulanten Pflege widmen. So haben auch Sozialstationen den Dienst der ambulanten Pflege inne.

Bevor man sich für einen ambulanten Pflegedienst entscheidet, muss die Pflegebedürftigkeit des Senioren eingegrenzt werden. Es sollte eine Vertrauensbasis zwischen Pfleger und Patienten geschaffen werden, was voraussetzt, dass das Personal nicht ständig wechselt. Im Normalfall bieten die Pflegedienste eine zweiwöchige Probezeit. Bei geringer Pflegebedürftigkeit kann die ambulante Pflege auch durch die eigenen Angehörigen erfolgen.

Die vollstationäre Pflege bildet das Gegenstück zu der ambulanten Pflege.